Das Traurige Leben der Gloria S.

scheissenicht so gutdurchschnittlichgutsuper Film! (noch nicht bewertet)
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Wir nehmen uns neben der Hollywood Blockbuster auch gern unbekannterer Produktionen und Filmen an. Heute führen wir einmal das Drama „Das Traurige Leben der Gloria S.“ an, welches sicherlich erwähnt werden sollte.
Der Film, welcher ab 12 Jahren freigegeben ist, ist ein Drama nach Maß, geht aber für ein Drama mit 75 Minuten nicht wirklich lange, was sicherlich zu den Minuspunkten zählt, da ein Drama meist viel Zeit braucht um sich zu entfalten, was natürlich hier nicht gegeben ist. Hier geht es mehr Schlag auf Schlag auf ein schnelles Ende zu, was sicherlich auch innovativ ist, aber auch einigen auf den Magen schlagen könnte.
In jedenfall zählt Das Traurige Leben der Gloria S. zu den besseren deutschen Produktionen in diesem Monat.
Regie bei diesem Drama führt Ute Schall, die mit Christine Groß, Nina Konjäger, Margarita Broich und Susan Todd zwar nicht die High Society der Schauspielelite auf der Seite hat, jedoch ambitionierte Nachwuchsschauspieler, was den Film auch ein wenig ausmacht und über die kurze Laufzeit ein wenig hinweg trösten kann.
Goria S. ist im Film Gloria Schneider, eine Hartz 4 Empfängerin ohne Aussicht auf ein erfolgreiches Leben. Doch warum das Ganze? Die Regisseurin Charlotte ist auf Gloria aufmerksam geworden, da sie als neues Projekt ein sozialkritisches Thema aufgreifen will. Sie befindet sich derzeit in einer Krise und will mit diesem Projekt den Weg wieder raus finden und da kommt Gloria S. genau recht, denn für Charlotte wirkt sie sehr betrügt und erfolglos.
Allerdings liegt Charlotte ein wenig daneben, denn es ist nicht immer alles so wie es scheint, auch bei Hartz 4 Empfänger nicht, denn Gloria S. ist keine aussichtslose Arbeitslose, sondern eine mittelmäßig erfolgreiche Off Theater Schauspielerin, die ihre Mitbewohnerin mit der vorgetäuschten Lebensart an die Wand spielt.
Der Film ist allemal sehenswert und ein Vorzeigefilm für deutsche Produktionen.


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