Fliegende Fische müssen ins Meer

scheissenicht so gutdurchschnittlichgutsuper Film! (1 Bewertungen | 5.00 von 5 Sterne)
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Fliegende Fische müssen ins Meer heißt der neue Film von Güzin Kar. Bei der Komödie mit dramatischen Tiefgang handelt es sich um eine deutsche Produktion, die Ende August in den deutschen Kinos anlaufen wird. Ob der Film den Hype um die deutschen Filme mit nimmt, oder ob der Film leer ausgeht wird sich dann auch zeigen. Zu gönnen wäre es natürlich dem Regisseur und den sympathischen Schauspielern, die im Filmbusiness erst einmal Fuß fassen müssen. Neben der noch recht erfahrenden Meret Becker sind auch Annette Corti, Lou Haltinner, Barnaby Metschurat und Hans Peter Müller zu sehen. Besonders hervor sticht in diesem Film keiner, was den Film auch meiner Meinung nach auszeichnet. Der Film brilliert hauptsächlich durch seine Kompaktheit, was man nicht all zu oft in Kritiken lesen kann, da man dort auf schauspielerische Einzelleistungen projektiert ist. Aber auch ohne große Namen und ohne viel Geld könnte der Film an den deutschen Kinokassen bestehen, wenn nicht sogar zu einem Geheimtipp werden.
Roberta ist keine gute Mutter, so meint es zumindest ihre eigene Tochter Nana, die mit 15 Jahren schon mitten im Leben zu stehen scheint. Sie bemerkt jedenfalls schon die verschiedenen und häufigen Liebschaften ihrer Mutter und prangert diese zu tiefst an. Sie greift sogar schon so weit selbst ins Familiengeschehen ein, dass sie sich selbst um ihre jüngeren Geschwister kümmert. Sie verdient nebenbei als Schleusenwartin ein wenig Geld nebenbei und kümmert sich um die groben Sachen. Nun schaltet sich allerdings das Jugendamt ein und will Roberta die Kinder weg nehmen. Roberta nimmt dies sehr ernst und verspricht Besserung. Schluss mit den Liebschaften und mehr Familie heißt nun das Motto der jungen Dame.
Fliegende Fische müssen ins Meer ist sicherlich kein Highlight an den Kinokassen, doch ist er allemal sehenswert.


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