How I ended this Summer

scheissenicht so gutdurchschnittlichgutsuper Film! (noch nicht bewertet)
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Mein Russisch ist zwar nur mittelprächtig bis schlecht, aber der Film Kak ya provyol etim letom ist mit dennoch vertraut. Mit dem Titel How I ended this Summer macht der Film auch hier in Deutschland Schlagzeilen und das vorwiegend positive. Als Gewinner der Filmfestspiele in Berlin geht der Film von Aleksei Popogrebsky am ersten September an den Start und könnte zu einem echten Geheimtipp werden. Man sollte nicht inflationär mit dem Begriff umgehen, doch das Drama aus Russland hat mich wahrlich gefesselt und schlichtweg begeistert. Die ersten Meinungen und Kritiken sind gemischt. Die einen preisen den Film als Meisterwerk an, doch andere können mit der russischen Machart einfach nichts anfangen. Allerdings muss man dem schon zustimmen, denn für deutsche Verhältnisse ist der Film nicht zwingend etwas. Man muss sich schon auf diesen Film einlassen und kein Hollywood Mainstream erwarten.
Weit entfernt in einer Polarstation arbeiten zwei Männer auf einer einsamen Insel weit entfernt von dem Stadtleben. Bei den beiden Männer handelt es sich um Sergej und Pavel. Sergej ist der erfahrende von den beiden. Er arbeitet schon lange abseits der Zivilisation und hat sich auch schon an die Einsamkeit gewöhnt. Ganz im Gegensatz zu Pavel, der noch jung ist und dort lediglich sein Praktikum leistet. Obwohl Sergej so seine Probleme mit dem jungen Pavel hat, müssen die beiden versuchen miteinander zu arbeiten, koste es, was es wolle. Pavel sieht aber auch erst gar nicht ein, sich dem älteren Sergej auf irgendeine Art und Weise zu nähern.
Der russische Film, der wohl im Kino eine Rarität ist, gefällt. Und zwar gefällt er so sehr, dass er Lust auf Russland macht. Die Kultur, die Sprache und auch die Leute scheinen interessant zu werden. Kulturell äußerst wertvolles Drama und zurecht zugehäuft mit Auszeichnungen.


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