Rockabilly Ruhrpott

scheissenicht so gutdurchschnittlichgutsuper Film! (1 Bewertungen | 5.00 von 5 Sterne)
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Als Ruhrpottler liegt mir die nächste Dokumentation wirklich am Herzen. Neben Transformers 3 und New Kids kommt klamm heimlich die Dokumentation Rockabilly Ruhrpott daher und mag wirklich zu begeistern, wenn es den Nerv des Publikums trifft. Die relativ kurze, gerade einmal 63 Minuten lange Dokumentation dreht sich ausnahmsweise Mal nur um den schönen Ruhrpott. Regie führten unter anderem Christin Feldmann und Claudia Bach, die den Film bzw. das Geschehen wirklich gut in Szene setzen konnten. Der Film wendet sich ab von Mainstream und der arg gewöhnlichen Popkultur, die immer größer wird. Wie der Name „Rockabilly Ruhrpott“ schon sagt geht es um die sogenannten Rockabillys, die es tatsächlich noch gibt, und das mitten im Ruhrpott. Bei dieser Dokumentation handelt es sich sogar um die aller erste, die sich mit diesem Thema beschäftigt, was natürlich sehr zu begrüßen ist.
Man sieht hie die Welt aus dem Blickwinkel zweier Kölnerinnen namens Christin Feldmann und Claudia Bach, die den Zuschauer durch die abgedrehte Welt im Pott führen. Hier wird Rock n Roll noch groß geschrieben. Wirken die meisten Rockabillys, die für diese Musik alles geben, relativ verschlossen, so gehen sie hinter verschlossenen Türen um so mehr aus sich heraus. Hier werden Konzerte, Interviews und schöne Bilder der Gegebenheiten gezeigt, was den Zuschauer ein Gefühl von Identifikation geben soll, was meiner Meinung nach auch sehr schnell passiert. Eine sympathische Subkultur, die im normalen Leben leider Aufmerksamkeit bekommt, zu Unrecht wie ich finde.
Rockabilly Ruhrpott ist eine sehr schöne Dokumentation zweier Frauen, die einem das Gefühl des nie aussterbenden Rock n Roll bis nach Hause oder in die Kinosessel vermitteln wollen.
Wie im Film auch schon erwähnt: Der Rock n Roll gehört einfach ins Ruhrgebiet und wird dort auch niemals aussterben. Ein Film, der fesselt mit einem super Soundtrack und viel Live-Musik.


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